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Neue Infos - auf der Website


Wirtschaftspolitik Aktuell Nr. 10/2004
Sozialkürzungen bremsen Wachstum

Wieder einmal gibt es Hoffnung am Wachstumshorizont: "Deutschland steht am Beginn einer konjunkturellen Aufwärtsbewegung". So lautet die aktuelle Diagnose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Es hat deshalb seine Wachstumsprognosen heraufgesetzt: In diesem Jahr sollen es 1,8 Prozent werden, 2005 sogar 2,1 Prozent. Allerdings ist auch diesmal wieder ausschließlich der Export Ursache der verbesserten Einschätzung.

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Hamburger Großhändler kündigen die Arbeitszeit-Tarife: ver.di nimmt die Herausforderung an
Am 29.6. kündigte der AGA Unternehmensverband den geltenden Rahmentarifvertrag für den Hamburger Groß- und Außenhandel zum 31.12.2004. Der Rahmentarif beinhaltet sämtliche Arbeitszeitregelungen wie die 38,5 Stundenwoche, Überstunden-, Nacht- und Sonntagszuschläge sowie über das Arbeitsende am Samstag. Der AGA möchte - so ist ersten Äußerungen zu entnehmen - die Arbeitszeit verlängern und "flexibilisieren sowie Nachtzuschläge kürzen und nicht bereits ab 20 Uhr zahlen müssen. Auch die tarifliche Sonderzahlung ist dem AGA ein Dorn im Auge - jedenfalls die Tatsache, dass sie jedes Jahr wächst, mit den Löhnen und Gehältern.

Schon heute ermöglicht der Tarif ein flexibles Arbeiten, allerdings in vielen Fällen mit Zuschlägen für Mehrarbeit. Diese möchte der AGA offenbar einsparen. Flexibllisierung der Arbeitszeit plus Verlängerung der tariflichen Arbeitszeit sind für die Beschäftigten doppelt nachteilig: Die Stundenlöhne sinken, und die Arbeitsplätze werden weniger: Wenn alle länger arbeiten, kommt die Firma mit weniger Beschäftigten aus.

Anfang August wird sich die ver.di Tarifkommission mit der neuen Lage befassen. Fest steht: Sie wird die Herausforderung annahmen und eigene Vorstellungen für einen neuen Tarif vorlegen.


Tipp für Beschäftigte im Groß- und Außenhandel:
Jetzt die persönliche Tarifbindung sichern! Niemand weiß heute, ob und wann es einen neuen Rahmentarif geben wird. Niemand weiß, ob sein Arbeitgeber die Chance nutzt, um ganz aus dem Tarifvertrag auszusteigen. Die Herstellung der persönlichen Tarifbindung sichert jedem den persönlichen Rechtsanspruch auf die Regelungen des derzeitigen Rahmentarifs.
Zusammenfassung des Rahmentarifvertrags für den Hamburger Groß- und Außenhandel.
Die persönliche Tarifbindung erwirbt man durch Beitritt in ver.di vor dem 31.12.2004.


Kennt Ludwig Görtz seine eigenen Tarife nicht? Will er die Anzahl der Beschäftigten im Einzelhandel noch weiter senken?
Wenn Ludwig Görtz - Seniorchef des gleichnamigen Schuhhauses - die 40 Stundenwoche fordert, sollte er doch zunächst in die Tarifverträge schauen, die sein Verband, dessen Vorsitzender er ist, im vergangenen Jahr mit ver.di abgeschlossen hat: Dort sind 37,5 Stunden vereinbart, kündbar frühestens zum 31.12.2005 - und für einen Neuabschluss sind zum Glück zwei Unterschriften nötig, auch die von ver.di. Die Ideen von Görtz laufen nämlich nicht nur auf eine Senkung der Stundenlöhne für die Beschäftigten hinaus. Der Personalabbau würde noch beschleunigt. Denn wenn alle länger arbeiten, kommt Görtz mit weniger Personal aus.

Im Einzelhandel Hamburg arbeiten schon jetzt nur noch 57.000 Beschäftigte, davon 19.000 Minijobber (400 Euro). Die Beschäftigtenzahl sinkt seit Jahren, die Anzahl der Minijobs hat dabei sprunghaft zugenommen, seit Mitte 2003 um ca. 5.000.

ver.di Hamburg weist deshalb die Vorstellungen von Ludwig Görtz entschieden zurück. "Schade, dass dieser Grandseigneur des Hamburger Einzelhandels sich so versteigt", erklärt ver.di Hamburg.


Bundesverfassungsgericht billigt Ladenschlussgesetz
Das Ladenschlussgesetz ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Das Öffnungsverbot nach 20 Uhr ist zum Schutz der Arbeitnehmer vor Nachtarbeit gerechtfertigt, entschied das Bundesverfassungsgericht in einem am 9. Mai 2004 verkündeten Urteil. Noch eindeutiger ist aus Sicht der Karlsruher Richter das sonntägliche Verkaufsverbot: Die Sonn- und Feiertagsruhe sei unmittelbar durch die Verfassung garantiert. Flugblatt


Kaputtgespart - Ergebnisse der Steuerschätzung
Wirtschaftspolitische Informationen. Download


An alle Beschäftigten von Stilke
Stichtag 31. Mai: Danach verfällt das Weihnachtsgeld


Spätestens am 31. Mai 2004 muss die tarifliche Sonderzahlung für 2003 (Weihnachtsgeld) beim Arbeitgeber geltend gemacht sein, auch in der korrekten Höhe.
Stilke Tarifinformation IV





 

Fachbereich Handel - eine kurze Übersicht

Zu unserem Fachbereich gehören Betriebe aus dem Groß- und Einzelhandel:

  • Einzelhandel Hamburg mit ca. 58.000 Beschäftigten
  • Groß- und Außenhandel Hamburg mit ca. 56.000 Beschäftigten
Die branchen- und berufsspezifische sowie die betriebliche Gewerkschaftsarbeit wird von den einzelnen ver.di-Fachgruppen organisiert. Hier werden Gewerkschaftsmitglieder, betriebliche Funktionäre sowie Betriebs- und Personalräte unmittelbar betreut.

Unser Fachbereich gliedert sich in folgende Fachgruppen.

Wenn Sie weitere Informationen haben möchten oder sich gewerkschaftlich engagieren wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: das Team des Fachbereiches 12


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Freitag, 23.7.2004
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